Nachdem ich mir vor etwa einen Monat endlich eine Packung Stoffklammern zugelegt habe, wollte ich diese heute mit dem Klassiker unter allen Nähutensilien vergleichen – die Nähnadeln. Gut, die Funktion der beide unterscheidet sich nur gering, aber beide haben meiner Meinung nach ihre Vor- und Nachteile, die ich im folgenden gegenüberstellen will.

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Fangen wir mit dem unbestreitbaren Klassiker und Favoriten aller Näherinnen an: die Stoffnadeln. Entscheidender Vorteil – jeder hat sie, jeder kennt sie. Schon ab Tag eins benutzen alle Näherinnen dieser Welt Stoffnadeln (oder sollten sie zumindest!). Ein weiterer Vorteil ist, dass die Stoffe nicht nur am Rand zusammengesteckt werden kann, sondern an jeder Stelle – was insbesondere beim Anpassen von Kleiderstücken unverzichtbar ist. Außerdem ist die Benutzung von Stoffnadeln oft schneller, was aber eher persönliche Übungs- und Ansichtssache ist.

Doch leider haben Stoffnadeln auch Nachteile: Zum einen sind sie spitz (was natürlich unvermeidbar ist) und bergen deswegen selbstverständlich eine gewisse Verletzungsgefahr. Auch für die Nähmaschine können Stoffnadeln eine Gefahr darstellen, da beim Nähen über Stoffnadeln die Nähnadel der Maschine brechen können und die Maschine beschädigen können. Deswegen sollte beim Feststecken unbedingt auf eine gute Technik geachtet und die Nadeln lieber parallel zur geplanten Naht gesteckt werden. Doch auf in Hinsicht auf den verwendeten Stoff kann es Probleme mit Stoffnadeln geben. Zum einen können sehr dicke Stoffe wie Filz kaum bis gar nicht zusammengesteckt werden. Andere Materialien wie Leder oder Wachstuch bekommen von Stoffnadeln kleine Löcher, die zum einen unschön sind und leider nicht wie bei anderen Stoffen wieder verschwinden.

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Vor allem bei dicken Stoffen und Leder haben also Stoffklammern einen entscheidenden Vorteil – sie halten diese sicher und ohne Beulen zusammen und hinterlassen keine Löcher. Auch der Nachteil der Verletzungsgefahr entfällt bei Stoffklammern eigentlich komplett (sofern man nicht gerade seine Finger einzwickt… ).

Nachteile sind ähnlich wie die Vorteile gegensätzlich zu den der Stoffnadeln. Stoffklammern können nur äußerlich angebracht werden und eignen sich somit weniger zum verengen beispielsweise. Zudem ist Benutzung der Klammern oft etwas umständlicher und mit einer Hand meistens gar nicht möglich.

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Mein Fazit also: Stoffklammern und -nadeln schließen sich nicht gegenseitig aus, ganz im Gegenteil. Sie ergänzen sich und können beide die Nachteile des anderen wieder ausgleichen. Deshalb mag und benutz ich beides sehr gerne.

Ich hoffe euch hat mein Beitrag zu diesem Thema gefallen und würde mich sehr über eure Meinung zu Stoffklammern und Nadeln sehr freuen. Was benutzt ihr lieber und warum?

 

PS: Ein kleiner Tipp zum Schluss ist für alle, die keine Stoffklammern haben, aber doch für ein Projekt dringend welche benötigen – Büroklammern! Einfach zum Zusammenstecken benutzen und dabei darauf dachten, die Büroklammern nicht zu tief hinein zu schieben, damit sie sich nicht im Stoff verklammern.

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