Hallo Leute,

nachdem ich zu Beginn des Jahres meinen Blog und Instagram gestartet habe um euch an meinen Näh-Kreationen teilhaben zu lassen, wollte ich euch zeigen, was im ersten Quartal 2018 so entstanden ist.

Ich bin sehr glücklich, dass ich bis jetzt dieses Jahr tatsächlich bis auf Unterwäsche und Socken noch nichts neues an Kleidung gekauft habe. Auch wenn ich die Challenge von mein feenstaub nicht als Wettbewerb oder Verbot sehe, mir absolut keine neue Kleidung kaufen zu dürfen, ist es doch eine tolle Möglichkeit, seine Kaufgewohnheiten zu verändern und das eigene Konsumverhalten zu überdenken. Für alle, die sich noch nie mit dem Thema auseinandergesetzt haben, füge ich am Schluss noch ein paar Links und Fakten zum Thema Fast-Fashion ein. 

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Zuerst aber zu meine neuen Teile, die ich mir in den letzten drei Monaten genäht habe:

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Mein erstes Teil waren diese Shorts – sie waren gleichzeitig das erste Kleidungsstück, das ich je meiner neuen (alten) Nähmaschine genäht habe. Das Endergebnis lässt sich schon sehen und tragen, doch der Weg dorthin war ehrlich gesagt ein Kampf. Wie ich schon von anderen Mädls mitbekommen habe, hat der Schnitt aus der Burda easy wohl den ein oder anderen Makel und die Shorts werden sehr bauchig und stehen sehr komisch ab. Glücklicherweise ist es mir aber im Endeffekt aber doch gelungen, sie noch etwas zu verbessern und zu retten.

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Mein zweites Teil ist dieser tolle Midirock, den ich bereits in meinem Haul angekündigt habe. Der Schnitt ist aus dem Milliblus-Magazin, ebenso wie die nächsten beiden Teile übrigens auch. Ich habe allerdings noch einen Unterrock machen müssen, da der Rock sonst zu transparent geworden wäre. Ansonsten bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis und freue mich auf schönes Wetter und einen Anlass, um diesen Rock tragen zu können.

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Meine nächste Bluse ist diese einfache Stück, ebenfalls mit einem Schnitt aus der Milliblus. Den Stoff habe ich als wirklich sehr kleinen Rest von meiner Mama geschenkt bekommen – mit nur etwa knapp 70 cm musste ich doch etwas rumprobieren und war froh, dass es doch für eine ganz ordentliche Bluse mit einer kleinen Schleife am Rücken gereicht hat. Allerdings waren die Ärmel ganz ganz schlimm – durch den rutschigen, seidigen Stoff habe ich es an jeder Seite bestimmt dreimal geschafft, nicht nur am Rand, sondern auch den Ärmel selbst festzunähen. In Zukunft werde ich wohl lieber die Methode wählen, bei der man nicht den Ärmel in die fertig vernähte Seiten- und Schulternähte einarbeitet, sondern zuerst den Ärmel selbst und dann die untere Ärmelnaht und Seitennaht in einem vernäht.

Die letzte Bluse ist im Grunde genommen die selbe wie die vorherige – nur mit einem Schößchen und längeren Bindebändern. Wie bereits auf Instagram erwähnt, habe ich den Stoff schon sehr sehr lange bei mir liegen gehabt und erst jetzt endlich verarbeitet. Diese Tendenz habe ich oft bei Stoffen, die ich sehr hübsch finde, weil ich immer Angst habe, das Ganze wird nicht so gut wie ich es mir erhoffe – leider eine gefährliche Einstellung, denn wenn ich nichts nähe, kann ich auch nicht besser werden.

Zuletzt noch ein kleiner Paragraph zum Thema Fast Fashion und dessen Gefahren für uns und für die Umwelt insbesondere – ich lege jedem ans Herz, die Dokumentation The true cost anzuschauen. Hier wird sehr ausführlich die Gefahr durch die Textilindustrie und die zunehmenden Probleme mit den wachsenden Massen an Kleidung beschrieben.  Nachdem ich dieses Problem noch in meinem nächsten Post näher erläutern mochte, hoffe ich vielleicht dem ein oder anderen bereits mit der Doku eine andere Perspektive zu dem Thema zu geben und hoffe wenn ich auch nächstes Mal dabei seid.

 

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