Hallo liebe Nähfreunde,

Heute wollte ich euch mein neuestes Projekt zeigen. Ich habe das Kleid aus der März Ausgabe von „La Maison Victor“ genäht und wollte mit euch meine Erfahrungen mit dem Schnittmuster, meine Änderungen und ein paar Bilder von dem Kleid teilen.

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Ich habe das Kleid aus einem leichten Seesucker mit grauen, kleinen Karos. Kaufen kann man den  Stoff sehr günstig hier (ich habe ihn selbst bei Stoffe Tippel im Laden gekauft). Der Stoff war sehr gut verarbeitbar und franste kaum aus.

Ich habe den Schnitt ein klein wenig verändert – zum einen habe ich die Puffärmel anders gestaltet. Dazu habe ich ein Schnittmuster für einen Ärmel genommen und die Weite verglichen. Da die gut gepasst hat, habe ich den Ärmel verlängert und angenähnt. Außerdem habe ich nicht geschafft, die Schlaufen wie in der Anleitung zu gestalten, denn sie haben bei mir nicht gehalten. Obwohl ich sie zwei mal angenäht habe, sind sie einfach raus gerutscht. Deshalb habe ich das Oberteil ganz unkompliziert mit der Hand zusammengenäht und Knöpfe am Schluss als Deko hinzugefügt. Das ging, weil ich das Oberteil anprobiert habe und gemerkt habe, dass es weit genug ist es nur über den Kopf zu stülpen. Zum Schluss habe ich noch einen Unterrock gemacht, weil der Stoff relativ durchsichtig war. Ich habe dafür weißen Baumwollstoff verwendet, der dem Kleid dazu mehr Stand gegeben hat.

Was mich allgemein gestört hat, ist die Tatsache, dass bei „La Maison Victor“ die Schnittmuster-Teile über mehrer Bögen verteilt waren. Deswegen war es nicht ganz so einfach, alle Einzelteile sofort zu finden. Klar, es war machbar. Aber es hat mich einfach viel mehr Zeit gekostet, das Konzept zu durchblicken und es hat mich ein wenig geärgert, wieso man nicht einfach alle Teile auf einen Bogen drucken kann. Dadurch hatte ich irgendwie Probleme mit dem Rockteil und ich glaube, ich habe das Schnittteil falsch ausgeschnitten. Im Endeffekt konnte ich das ganze doch ausgleichen und es hat alles gut geklappt.

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Erstaunlicherweise war aber das Nähen doch insgesamt einfacher als gedacht. Vor allem wegen dem auffälligen Oberteil wirkt das Kleid interessant, das aber nicht so kompliziert zu nähen ist. Die ausführliche Anleitung hat mir dabei sehr geholfen. Generell hat mir an dem Magazin gefallen, dass jedes Modell mit vielen Bilder sehr genau beschrieben wird.

Design ohne Titel (7)

Nun gibt’s noch ein paar Tragebilder von mir. Ein klein wenig auftragend ist das Kleid schon, aber ich mag es sehr gerne weil es sehr bequem und luftig ist. Deshalb würde ich den Schnitt absolut empfehlen, nur beim nächsten mal würde ich eher Viskose benutzen, damit es weicher fällt.

Design ohne Titel (8)

Ich hoffe, euch hat mein Beitrag gefallen. Habt ihr das Magazin „La Maison Victor“ schon mal gekauft und wie sind eure Erfahrungen? Würdet ihr dieses Kleid anziehen?

Wünsche euch allen ein schönes Pfingstwochenende,

Maria

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