Wenn ich eine Sache nennen müsste, die ich, bevor ich mit dem bloggen begonnen habe, noch nicht gekannt habe, dann ist es definitiv Probenähen. Umso glücklicher bin ich, dass ich die liebe Lisa von fashiontamtam bei ihrem neusten Schnittmuster unterstützen konnte und ihre tolle Sommerhose Probe nähen durfte.

Ein Missverständnis und ein Meter dreißig Leinen

Falls es einige von euch nicht wissen: Zum Probenähen kommt man normalerweise durch einen Aufruf des betroffenen Bloggers. Dieser sucht Leute, um einen neuen Schnitt vor der Veröffentlichung oder Verkaufsbeginn in verschiedenen Größen und Stoffqualitäten zu testen. Auch ich habe mich von Lisas Blogpost sehr angesprochen gefühlt und habe mich kurzerhand beworben, ihre neue Palzzohose zu testen. Die Tage verstrichen und erst durch eine Nachricht auf Instagram kamen wir beide darauf, dass meine Email-Adresse anders als mein Insta und Blogname zwei i’s enthält (irgendjemand war da wohl schneller als ich…). So waren auch diese Schwierigkeiten nur von kurzer Dauer und ihre Mail erreichte mich am Freitag Nachmittag.

Voller Aufregung und Tatendrang wollte ich mich sofort ins Geschehen stürzen – doch ohne Stoff auch keine Hose! Also ging ich zu meinem Stoffdealer des Vertrauens und besorgte mir einen tollen Leinenstoff, der als Basis für dieses Meisterwerk dienen sollte. In vollem Übereifer schreckte mich auch die Tatsache nicht ab, dass nur noch knapp 1,30 Meter Stoff erhältlich waren, obwohl etwa 1,50-2,50 Meter empfohlen wurden. Ich redete mir einfach ein, es würde reichen…

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Ein ultimativer Blogger-Tipp

Glücklicherweise kann ich sagen, dass der Stoff tatsächlich gut gereicht hat. Allerdings würde ich es trotzdem nicht empfehlen, das Risiko einzugehen, außer euch ist wie mir nach etwas Nervenkitzel beim Nähen. Ebenfalls Neuland für mich war das digitale Schnittmuster, dass man selbst zusammenbasteln muss. Ich gebe aber zu, dass es mir sehr gefallen hat und ich es ein klein wenig wie puzzeln fand.

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Beim Zuschneiden habe ich heute für euch den ultimativen Blogger-Tipp: statt euer Geld in vollkommen überteuerte Donut-Nähgewichte zu investieren, benutzt einfach euer Dosenfutter und Co. zum Beschweren. Die hat schließlich jeder daheim.

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Was hier auf dem Foto als grob fahrlässig angemerkt werden kann, ist der minimal bis kaum vorhandene Abstand zwischen den beiden Schnittteilen. Doch ich kann euch entwarnen, denn netterweise ist die Nahtzugabe bereits im Schnittmuster enthalten. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen, oder? Außerdem lässt der einfache Zuschnitt aus nur zwei Teilen bereits erahnen, dass auch beim Nähen keine bösen Überraschungen kommen. In der Tat ist der Schnitt wunderbar für Anfänger und alle, die nicht tagelang an einer Hose sitzen wollen, geeignet.

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Nach dem Zuschnitt bin ich wohl etwas faul geworden mit dem Fotografieren der einzelnen Schritte… Um das sollte es aber auch nicht gehen in diesem Post, denn hauptsächlich will ich euch zeigen, wie cool die Hose geworden ist und wieso ihr auch unbedingt eine machen solltet.

Ein Sommer-Statement und Basic zugleich

Wer mich kennt weiß: Sehr kurze Hosen ziehe ich im Sommer meist ungern an, vor allem nicht in die Uni oder zur Arbeit. Deshalb kommt mir diese Hose sehr gelegen – sie ist weit und luftig genug, um mich nicht einzuengen und sieht zudem toll aus.

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Obwohl der Schnitt komplett auf Designdetails wie Taschen oder Bindebänder verzichtet, sieht die Hose keineswegs nach Schlafanzug aus. Genau das fasziniert mich daran und das ist der Grund, weshalb ich den Schnitt auf jeden Fall noch mit anderen Stoffe testen möchte.

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Nachdem bei euch jetzt allen das Palazzo-Fieber hoffentlich ausgebrochen ist, empfehle ich euch unbedingt bei Lisa  vorbeizuschauen, um noch mehr Varianten von dieser tollen Hose zu sehen.

Außerdem mache ich dieses Mal bei der neuen Link-Up Party von Sew La La mit. Mit diesen Link könnt ihr auch mitmachen und die anderen Posts anschauen!

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Eine Antwort auf „Probenähen – Palazzo-Hose – #fashiontamtamkollektion

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